Sonntag, 6. Dezember 2015

Sie flüchten vor Gewalt, die genauso brutal ist wie die Anschläge, die Paris, Beirut und Bamako erschüttert haben.


Hallo, hier noch einmal die Email, falls Sie sie verpasst hatten und diese lebensrettende Kampagne unterstützen möchten:

Liebe Freundinnen und Freunde,

sie fliehen vor Krieg und Terror. Sie flüchten vor Gewalt, die genauso brutal ist wie die Anschläge, die Paris, Beirut und Bamako erschüttert haben. Und dennoch könnten sie auf tragische Weise zu Sündenböcken werden – es sei denn, wir handeln jetzt.

Mehr Flüchtlinge als je zuvor – tausende Frauen, Männer und Kinder – erreichen die Grenzen Europas und sind hungrig, erschöpft und krank. Sie hoffen einfach nur, dass jemand ihnen die Tür öffnet, damit ihr Albtraum endlich ein Ende nimmt.

Doch selbst die Aussicht, dass Menschen im rauen Winterwetter ums Leben kommen könnten, bewegt die Regierungen nicht zum Handeln. Ganz im Gegenteil: Sie bauen noch mehr und größere Zäune, um Flüchtlinge fernzuhalten.

Wir, die Menschen, sind jetzt die größten Hoffnungsträger für all diejenigen, die an Europas schändlichen Mauern festsitzen.

Wenn genug von uns jetzt auch nur einen kleinen Betrag spenden, können wir das Projekt der UN-Flüchtlingsagentur finanzieren, tausende Menschen, die in der Eiseskälte an den Grenzen festsitzen, zu schützen und in sichere Aufnahmezentren zu bringen. Außerdem könnten wir uns mit einer Kampagne dafür einsetzen, hunderten schutzbedürftigen Flüchtlingsfamilien im Winter eine Unterkunft zu gewähren.

Das ist einer der besten Wege, den Extremisten zu zeigen, dass wir uns nicht spalten lassen. Wir dürfen keine Zeit mehr verlieren. Machen Sie mit, um Hoffnung an die Zäune zu bringen:



Sei es in den Wäldern Sloweniens, auf griechischen Inseln oder in den Straßen Londons und Berlins: Überall liefern Lehrer, Fischer, Rentner und junge Menschen – darunter viele Avaaz-Mitglieder – zehntausenden Flüchtlingen lebensnotwendige Hilfe. Diese Menschen sind die stillen Helden der fortschreitenden Tragödie. In den letzten fünf Monaten hat unsere Gemeinschaft private Rettungseinsätze auf See finanziert, die tausende Menschenleben gerettet haben. Wir haben ein Projekt gestartet, über das tausende Avaazer Kriegsflüchtlingen Unterstützung und sogar Unterkünfte anbieten konnten. Außerdem haben wir eine von 1,2 Millionen Menschen unterstützte Kampagne auf die Beine gestellt, die dazu beitrug, dass Politiker aus aller Welt Hunderttausenden Zuflucht gewährten.

Die kürzlich verübten Anschläge erschweren unseren Einsatz immens. Aber wir können Folgendes erreichen, wenn wir genügend Spenden aufbringen:
  • Das Flüchtlingskommissariat der UNO dabei unterstützen, die notwendigen Busse und Transporter zur Verfügung zu stellen, damit tausende der schutzbedürftigsten Flüchtlinge, die an den Grenzen Europas gestrandet sind, in Aufnahme- und Transitzentren gebracht werden können.
  • Eine Kampagne starten, damit sichergestellt wird, dass Griechenland Flüchtlingen sicheren und legalen Zugang über die Landgrenze ermöglicht, weil das der beste Weg ist, Flüchtlinge vor dem Ertrinken zu retten.
  • Den Druck auf EU-Regierungen erhöhen, damit sie ihr Versprechen, die Flüchtlinge in Europa zu verteilen und aufzunehmen, sofort umsetzen und ausweiten.
  • Reaktionsschnell Kampagnen starten, um Panikmache und Hass gegenüber Flüchtlingen entgegenzuwirken.
Es ist leicht, sich von dem schieren Ausmaß der Krise und ihren Ursachen entmutigen zu lassen. Trotzdem darf das kein Grund sein, nicht zu handeln. Unsere großartige Gemeinschaft ist genau für solche Momente gemacht. Stehen wir hinter den Frauen und Männern, die mutig dem Tod und Terror trotzen, um ihren Kindern und auch den älteren Menschen ein Leben in Sicherheit und Freiheit zu ermöglichen. Stehen wir außerdem hinter den stillen Helden, die Tag für Tag daran arbeiten, den Flüchtlingen Hoffnung zu geben.

Klicken Sie hier, um das möglich zu machen:


Wenn Andere mit Zynismus oder Verzweiflung auf tragische Umweltkatastrophen oder gesellschaftliche Bedrohungen reagiert haben, hat unsere Gemeinschaft immer wieder eine einzigartige Mischung aus Menschlichkeit, Mut und Entschlossenheit zutage gebracht. Das zeigte sich in unserer Reaktion auf den schlimmsten Wirbelsturm in der Geschichte Myanmars genauso wie im Umgang mit der erschreckenden Ebola-Krise. Tun wir es jetzt noch einmal.

Mit Hoffnung und Dankbarkeit, 

Luis, Emma, Mais, Marigona, Antonia, Ricken und das ganze Avaaz-Team

Quellen:

Der Winter kommt nicht erst in 14 Jahren (Deutschlandfunk)
http://www.deutschlandfunk.de/debatte-ueber-eu-fluechtlingspolitik-der-winter-kommt-nicht.720.de.html?dram:article_id=335922

Nach Terror in Paris: Konservative verschärfen Ton in der Flüchtlingsdebatte (Spiegel Online)
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/paris-anschlaege-verschaerfen-debatte-ueber-fluechtlinge-a-1062888.html

Polen nutzt Paris für Anti-Flüchtlingspolitik (Die Welt)
http://www.welt.de/politik/ausland/article148870908/Polen-nutzt-Paris-fuer-Anti-Fluechtlingspolitik.html

Und auf Englisch:

Winter Is Coming for Syria’s Refugees, and the EU Isn’t Ready (Foreign Policy)
http://foreignpolicy.com/2015/10/28/winter-is-coming-and-the-eus-refugee-crisis-isnt-ready/

Europe’s refugee crisis - an agenda for action (Human Rights Watch)
https://www.hrw.org/report/2015/11/16/europes-refugee-crisis/agenda-action

The Islamic State’s trap for Europe (Washington Post)
https://www.washingtonpost.com/opinions/hating-muslim-refugees-is-exactly-what-the-islamic-state-wants-europe-to-do/2015/11/15/dfe0ca84-87d1-11e5-be39-0034bb576eee_story.html

I was held hostage by Isis. They fear our unity more than our airstrikes (The Guardian)
http://www.theguardian.com/commentisfree/2015/nov/16/isis-bombs-hostage-syria-islamic-state-paris-attacks





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