Donnerstag, 18. Juni 2015

Jeden Tag sterben 100 Elefanten


                                                    
Liebe Freundinnen und Freunde,

Elefanten sind extrem intelligent — und uns in dieser Hinsicht genauso nah wie Menschenaffen. Dennoch sind wir es, die jetzt ihre Existenz bedrohen.

Dabei geht Elefanten der Tod unfassbar nahe: Sie begreifen, was ihnen und ihren Familien passiert, können sogar Elefantenknochen identifizieren und weinen stundenlang über den Verlust. Die Wilderei ist für sie emotional so zermürbend, dass es ganze 20 Jahre dauern kann, bis sich eine Herde davon erholt!

Jeden Tag sterben 100 Elefanten. Manchmal werden sie aus Hubschraubern erschossen, manchmal wird ihnen mit Macheten bei lebendigem Leib das Gesicht abgehackt. All das nur, um Schmuckstücke aus Elfenbein herzustellen. Schlimmer noch: Diese Grausamkeiten werden von kriminellen Banden begangen, die einige der gefährlichsten Terror-Gruppen der Welt mitfinanzieren.

Doch nun gibt es Grund zur Hoffnung. China hat gerade angekündigt, dass es seiner Elfenbein-Industrie das Aus erklären will und in elf US-Staaten fordern Gesetzesentwürfe ein Verbot des Elfenbeinhandels. Für das Überleben dieser majestätischen Tiere ist dies ein entscheidender Moment. Wenn wir Kampagnen in den USA, Thailand und Vietnam finanzieren, um die größten Elfenbeinmärkte der Welt lahmzulegen, können wir jetzt dafür sorgen, dass die Nachfrage überall versiegt.

Sagen Sie eine Spende für den Artenschutz zu. Die Spenden werden erst abgewickelt, wenn genug zusammenkommt, um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen.

Mit Elefantenmorden werden richtig Geschäfte gemacht — wenn Elefanten in freier Wildbahn aussterben, schießt der Preis für Elfenbeinbestände in die Höhe. Wilderer haben es jetzt eilig, so viele Elefanten wie möglich zu töten. Mosambik hat innerhalb von fünf Jahren die Hälfte seiner Elefantenbestände verloren. Die Uhr tickt und wenn die Morde weitergehen, wird es nicht einmal zehn Jahre dauern, bis statt wilder Elefanten nur noch Gräber existieren.

Die jüngsten Entwicklungen in China könnten der Anstoß für grundlegende Veränderungen sein. Mit hochkarätigen Kampagnen in elf US-Staaten, Thailand und Vietnam könnten wir dazu beitragen, die Nachfrage nach Elfenbein zu stoppen und gleichzeitig mit wichtigen Initiativen gegen Wilderei auch das Angebot reduzieren. Wenn wir ein globales Kampagnenteam für das Thema bereitstellen, könnten wir Folgendes tun:
  • Schlagkräftige Anzeigen-Kampagnen in Südostasien und den USA finanzieren, um die Nachfrage nach Elfenbeinprodukten zu stoppen;
  • Webseiten in Südostasien und den USA starten, um Verbraucher über das Leid und die Massaker an Elefanten aufzuklären und die Einstellung zu Elfenbeinprodukten zu verändern;
  • Bürgerkampagnen in den Endverbrauchermärkten in Südostasien und den USA unterstützen und vorantreiben;
  • Schutzprogramme von Rangern in Afrika und kreative, bahnbrechende Initiativen wie Überwachungsdrohnen in abgelegenen Parks unterstützen.
Avaaz hat viele Millionen Mitglieder auf der ganzen Welt ― sowohl in Ländern, in denen der Artenschutz dringend nötig ist, als auch in Ländern, in denen Elfenbeinskulpturen verkauft werden. Wenn wir alle unseren Beitrag dazu leisten, können wir diesen grausamen Handel endlich beenden und unsere Mitmenschen davon überzeugen, andere Lebewesen, die den Planeten mit uns teilen, zu respektieren. Klicken Sie, um das Team auf die Beine zu stellen. Avaaz wickelt die Spenden nur ab, wenn genug zusammenkommt:


Wir stehen vor einer relativ einfachen Entscheidung: Jetzt handeln oder afrikanische Elefanten für immer verlieren. Gehen wir nicht als die Generation in die Geschichte ein, die diese majestätischen Tiere ausgerottet hat. Jetzt können wir das tun, was unsere Gemeinschaft am besten kann ― an den wichtigsten Fronten kämpfen, mit smarten Strategien gegen den Handel vorgehen und eine Kultur des Mitgefühls verbreiten.

Mit Hoffnung und Dankbarkeit,

Danny, Dalia, Alice, Emily, Lisa und das ganze Team von Avaaz


QUELLEN

Experten: Afrikanischer Elefant könnte bald aussterben (Die Welt)
http://www.welt.de/newsticker/news1/article138710757/Experten-Afrikanischer-Elefant-koennte-bald-aussterben.html

China könnte Elefanten und Nashörner retten (N-tv)
http://www.n-tv.de/wissen/China-koennte-Elefanten-und-Nashoerner-retten-article15302941.html

Und auf Englisch:

Afrikanische Elefanten in freier Wildbahn sind Experten zufolge vom Aussterben bedroht (Al Jazeera)
http://america.aljazeera.com/articles/2015/3/23/wild-african-elephants-on-verge-of-extinction.html

Bei diesem Tempo werden Elefanten in den nächsten zehn Jahren ausgerottet sein (The Independent)
http://www.independent.co.uk/voices/comment/at-this-rate-elephants-will-be-wiped-out-within-10-years-9012557.html
                                




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