Montag, 9. März 2015

Anzeige im Bayernkurier

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Gentechnik-Verbot
09.03.2015 - Abonnent/innen: 1.629.766
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CSU-Minister Schmidt durchlöchert Gentech-Verbot...
...damit wollten wir die Leser/innen des CSU-nahen Bayernkuriers konfrontieren. Doch der hat die Anzeige abgelehnt. Jetzt erst recht: Am Samstag veröffentlichen wir unseren Appell gleich in drei Zeitungen, die CSU-Anhänger/innen lesen.

Bitte ermöglichen Sie die Anzeigen mit einer Spende...

Lieber Manfred Paukstadt,

es ist dreist. Mit einer Anzeige im Bayernkurier wollten wir der gentechnik-kritischen CSU-Basis zeigen: Was ihr eigener Agrarminister da in Berlin macht, untergräbt ein bundesweites Gentechnik-Verbot. Doch das CSU-Blatt lehnte ab – und verhindert so, dass Ihre Meinung und die von 239235 weiteren Bürger/innen in die Zeitung kommt.

Doch so leicht lassen wir uns den Mund nicht verbieten! Wenn wir genug Geld zusammen bekommen, wollen wir unsere Anzeige am Montag nun gleich in drei Zeitungen veröffentlichen, die viele CSU-Anhänger/innen lesen – in der Süddeutschen Zeitung, dem Münchner Merkur und in Schmidts Heimatzeitung, den Fürther Nachrichten. Damit können wir eine Protestwelle der CSU-Basis auszulösen, die Gentechnik traditionell ablehnt.
Mit Ihrer Teilnahme an unserem Appell haben Sie sich bereits klar für ein bundesweites Gentechnik-Verbot ausgesprochen. Haben Sie dafür tausend Dank! Mit einer Spende heute können Sie dafür sorgen, dass Schmidts Pläne in Bayern zum Skandal werden – und er seinen gentechnikfreundlichen Kurs aufgeben muss. Schon mit 10 Euro helfen Sie eine Menge!
Hier klicken und Anzeigen in drei Zeitungen ermöglichen...
Nächste Woche wird Schmidt mit den Bundesländern über das Gentechnik-Gesetz verhandeln. Nachdem sein Plan schon bei etlichen Bundesländern auf Widerstand trifft, wollen wir jetzt dafür sorgen, dass er auch von einer anderen Seite in die Zange genommen wird: von der CSU-Basis.
Der Widerstand gegen Gentechnik ist in Bayern besonders stark – das gilt gerade für die Anhänger/innen der CSU. Den Monsanto-Genmais MON810 musste die damalige CSU-Agrarministerin Ilse Aigner 2009 verbieten, nachdem auch viele CSU-Wähler/innen auf die Straße gingen. Sie hatte erkannt: Gegen ihre eigene Basis kann sie die Gentechnik nicht durchsetzen.
Gerade in Bayern werden Schmidts Pläne daher kaum auf Begeisterung stoßen: Noch im September hat sich die bayerische Landesregierung zusammen mit allen anderen Bundesländern für ein Gentechnik-Gesetz eingesetzt, mit dem ein Verbot neuer Sorten immer bundesweit gelten würde.
Schmidts Pläne bringen die gentechnikfreie Landwirtschaft in Gefahr: Dass eine Sorte in allen Bundesländern gleichzeitig verboten wird, ist kaum zu erwarten. Damit eine Gen-Sorte in Deutschland nicht auf die Felder kommt, bräuchte es dann 16 erfolgreiche Verbotsverfahren. Bayer, Monsanto und Co. könnten sie alle vor Gericht anfechten. Das würde den Konzernen gefallen, Gentechnik wäre kaum noch zu stoppen.
Dass ein CSU-Minister ein Gesetz plant, dass der gentechnik-kritischen Haltung der bayerischen Landesregierung direkt widerspricht, wird seinen Wähler/innen nicht gefallen. Helfen Sie mit, dass sie davon erfährt – und ermöglichen Sie, unseren Appell als Anzeige in drei Tageszeitungen zu veröffentlichen. Schon mit 10 Euro helfen Sie eine Menge!
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Mit herzlichem Dank
Chris Methmann, Campaigner
PS: Damit unser Appell auch sicher am Montag erscheinen kann, müssen wir bereits bis übermorgen den Anzeigenplatz reservieren. Daher hilft es am meisten, wenn Sie bereits heute spenden. So verwandeln wir die Bayernkurier-Ablehnung in eine Niederlage für Monsanto und Co.
Spenden Sie jetzt für die Gentechnik-Anzeigen...
Sie können Ihre steuerlich abzugsfähige Spende auch direkt auf unser Aktionskonto überweisen:
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Stichwort: Gentechnik-Verbot
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