Mittwoch, 30. Juli 2014

Das Aus für illegale Nerzfarmen

Das Aus für illegale Nerzfarmen

Wie das mecklenburgische Landwirtschaftsministerium gestern offiziell bekannt gab, sollen die letzten beiden illegalen Nerzfarmen in Güstrow und Wesenberg Ende 2017 für immer schließen. PETA fordert seit 20 Jahren eine Schließung der Pelzfarmen, deren Betreiber sich aktuell weigern, die winzigen Drahtkäfige minimal zu vergrößern oder den Tieren geforderte Wasserbecken  bereit zu stellen, wie es die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung fordert.

Tierschutz wird nicht durchgesetzt

Aus Sicht der Tiere täuscht dieser Teilerfolg aber nicht über das kommende Leid von hunderttausenden Nerzen hinweg, die in den kommenden vier Jahren noch auf den Farmen leiden und vergast werden sollen. Wieder einmal zeigt sich, dass die Durchsetzung des Tierschutzes durch Justiz und Behörden in Deutschland nur mangelhaft ist. Pelzfarmer können tierschutzrelevante Änderungen und Übergangsfristen jahrelang aussitzen und sich mit Klagen gegen die Verordnungen Rechtsschutz und noch mehr Zeit verschaffen. Die Pelzprofite locken mehr, als die zu befürchtenden Strafen oder Prozesskosten.

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